Nachtspeicherheizung und Nachtspeicherofen

Die Lasten besser verteilt

Durch die gleichmäßige Verteilung des Energieaufkommens auf einen 24-Stunden-Tag sind Nachtspeicherheizungen und -öfen in der Lage, die bei der Energieversorgung anfallenden Stromlasten gleichmäßiger zu verteilen und unterstützen den Endverbraucher, Kosten zu sparen.

Im Unterschied zu „normalen“ Heizungsanlagen sind beide Varianten in der Lage, Wärmeenergie über einen Zeitraum von mehreren Stunden ohne größere Energieverluste zu speichern. So kann der günstige Nachtstrom auch am Tage genutzt werden.

Nachtspeicherheizung

Es gibt verschiedene Formen und Varianten von Nachtspeicherheizungen; ihnen gemeinsam ist, dass sie die gelieferte Energie über Wasser- oder Feststoffspeicher „festhalten“. Bei Bedarf wird diese dann über die Wärmestrahlung an der Heizungsoberfläche (mit Gebläseunterstützung) an die Raumluft abgegeben. Je nach eingestellter Geschwindigkeit (des Gebläses) kann die Luft dabei schneller oder langsamer erwärmt werden.

Nachtspeicherofen

Immer noch werden weit über eine Million Nachtspeicheröfen in Deutschland genutzt. In ihrer Funktion als Ofen sind die Heizelemente hier wesentlicher Bestandteil des Speichers. Nachtspeicheröfen müssen besonders gut isoliert sein, damit in den Nachtstunden möglichst viel Wärmeenergie im Ofen verbleiben kann. Zwar hat sich die Speichereffizienz in den vergangenen Jahren verbessert, dennoch: Die mangelnde Effizienz bleibt ein Schwachpunkt dieser Form von Energienutzung. Ob Heizung oder Ofen sich lohnen, hängt letztendlich davon ab, wie günstig der Nachttarif bei dem jeweiligen Stromanbieter ist.